E-Mail mit Anhang
Neben dem bereits zu der [ E-Mail
Bewerbung ] Ausgeführten gilt es hierbei auf Besonderheiten zu
achten, die durch den Anhang entstehen. Der Anhang kann entweder der Lebenslauf sein oder der Inhalt der Bewerbungsmappe wird digitalisiert und zusammen mit dem Lebenslauf als Anhang mitgesendet. Aufgrund der Besonderheiten und des größeren Umfanges der Bewerbung empfiehlt es sich, nicht unaufgefordert eine E-Mail mit Anhang zu versenden. Idealerweise verständigt man sich mit dem Empfänger über das zu verwendende Dateiformat, damit man sicher gehen kann, dass die Bewerbungsunterlagen auch so beim Empfänger ankommen, wie dies vom Absender beabsichtigt wurde. Der Anhang sollte aber keine riesigen Dateien enthalten, die vom Empfänger erst minutenlang heruntergeladen werden müssen. Auch beim Versenden von komprimierten (gepackten) Dateien muss man Umsicht walten lassen. Denn dies setzt voraus, dass der Empfänger die geeignete Software besitzt, um die Dateien wieder zu entpacken und dass er auch gewillt ist dies zu tun.
Klassische Bewerbungsmappe digitalisiert als Anhang
Dieser Schritt ist gut zu überlegen, auch weil es nicht so einfach ist, eine gute Präsentation zu erreichen. Hier ist die Wahl der Art des Anhanges noch wichtiger als wenn dieser nur den Lebenslauf enthält.
Daher sollte man sich auf jeden Fall von jemanden, der sich mit digitalisieren (Scanner, Bildbearbeitung des Bewerbungsfotos und der Zeugnisse ...) gut auskennt, beraten lassen.
Arten des Anhanges - gängige Dateiformate
HTML (entspricht dem Format von Netzseiten), Microsoft WORD Dateien (Dateiendung .doc), PDF-Dateien (Post Script Data Format von Acrobat Reader ), RTF
(Rich Text Format) Dateien oder einfache ASCII Dateien. Letztere bieten allerdings nicht so viele Gestaltungs- und Formatierungsmöglichkeiten.
Insbesondere HTML-formatierte Dateien bieten sich heutzutage für den plattformübergreifenden Dateiaustausch wegen des hohen Verbreitungsgrad von Internet-Browsern an.
Plattformabhängigkeiten
Das Problem bei Dateianhängen
besteht darin, dass nicht jedes E-Mail Programm jeden Anhang akzeptiert. Dies
hängt u. a. davon ab, welche MIME-Typen vom Administrator für zulässig
erklärt wurden oder nicht. Darüber hinaus ist es auch noch nicht gesagt,
dass auf einem PC die entsprechende Anwendung (z.B. Microsoft Word für .doc-Dateien),
die zum Lesen des Anhangs notwendig ist, installiert wurde und ob die
verwendete Programmversion überhaupt in der Lage ist, die Dateien zu dekodieren.
Auch kann der Empfänger ein ganz anderes Betriebssystem verwenden mit ganz
anderen Office- Produkten als der Absender. Ein Word-Programm aus einer
Windows Office-Umgebung wird sich schwer tun, ein Star-Office Programm von einem
LINUX-System zu lesen. Eine Menge Möglichkeiten also, um etwas falsch zu
machen.
Um eventuelle Probleme bei der
Online-Bewerbung weitgehend auszuschließen, sollte man vorher abklären,
welche Dokumenttypen vom Empfänger der Bewerbungsunterlagen problemlos
gelesen werden können.
Ein gewaltiger Schritt nach vorne
wurde mit der Einführung des WWW gemacht. Dokumente, die in HTML verfasst wurden, sind zwischen unterschiedlichsten
Rechnersystem austauschbar. Moderne Office-Anwendungen erlauben es heutzutage,
fast alle Dokumente, die mit einer speziellen Anwendung erstellt wurden (Word,
StarOffice, Excel, PowerPoint) in HTML Dokumente zu konvertieren. Vorsicht
sollte man walten lassen bei Dokumenten, die Bilder oder andere nicht in
reinen Text konvertierbare Elemente beinhalten, da es hierbei durchaus zu
Problemen bei der Umwandlung nach HTML kommen kann.