Online-Bewerbung
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Digitales Formular

Ausfüllen eines digitalen Formulars - einer Maske auf der Homepage eines Unternehmens

Hier werden nur die Daten des Bewerbers in eine Eingabemaske eingegeben. Für manche Bewerber scheint diese reine Dateneingabe eine schnelle und gute Form der Bewerbung zu sein. Aber genau das Gegenteil ist der Fall.

Der Bewerber hat hier keine Präsentationsmöglichkeiten.

Es gibt zwei Formen von digitalen Formularen. 1. Formular mit wenig Abfragen - 2. Formular mit deutlich mehr Abfragen

1. Form - Befindet sich auf der Homepage eines Unternehmens. In wenigen Feldern werden Informationen abgefragt. Anschließend wird das Formular Online an das Unternehmen verschickt.
2. Form - Befindet sich ebenfalls auf der Homepage eines Unternehmens. Mit dem Unterschied das dies nicht nur ein Formular  im Sinne von einer Seite ist, sondern ein Fragenkatalog auf verschiedenen Formular-Seiten, die man nacheinander aufrufen und ausfüllen muss. Diesen Fragenkatalog kann man von der Netzseite herunterladen und wenn dieser ausgefüllt ist per E-Mail oder postalisch mit Diskette an das Unternehmen verschicken. Hier sind zwar mehr Felder auszufüllen, mehr Fragen zu beantworten, mehr Raum zum Schreiben und auch ein Feld, um dort einen Lebenslauf zu schreiben, aber man ist immer in den Rahmen von Vorgaben, mit beschränkten Möglichkeiten, gesperrt. Auch hier wird versucht, den Bewerber in eine Norm zu pressen, um ihn besser "auswerten" zu können. Es erwarten einen dort neben den üblichen Fragen eine Vielzahl von anderen Fragen, die über die eigentliche Bewerbung hinausgehen und sehr ins Detail gehen (u.a. über die Beweggründe, warum man sich gerade bei diesem Unternehmen bewirbt) und ein Eingabefeld für einen genormten Lebenslauf in dem nur Zeitraum und Tätigkeit Platz findet.

Egal welche der genannten Formen man ausgefüllt hat, das Ganze bleibt ein Datenhaufen ohne jede Tiefe. Mit dem Zusatz, dass die 2. Formular-Form Psychofragen beinhalten kann, die dann Gefahren darstellen können und dass man gezwungen wird, auf Punkte einzugehen, auf die man in der Bewerbung nicht eingehen wollte oder die man durch besseres "Verpacken" in der gesamten Bewerbung besser aussehen lassen wollte.

Hierbei unterliegt das Unternehmen dem Trugschluss, man könne auf bloße Daten minimierte und in eine Norm gepresste Bewerber "selektieren". Hierzu möchten sie das digitale Formular, das elektronische Filter mit Bewertungs- oder Ausschlusskriterien enthält, verwenden. Eines der besonders gefährlichen Ausschlusskriterien, die dieses Formular enthalten kann, ist das über das Alter des Bewerbers. In dem Fall wäre die Bewerbung von dem folgenden Auswahlverfahren ausgeschlossen.
Eine weitere Gefahr, die bestehen kann, ist, dass die 2. Formular-Form versteckte Zeitmesser enthält. Wenn dies der Fall ist, meint der Bewerber, er könne sich beliebig viel Zeit lassen. In Wirklichkeit läuft versteckt im Hintergrund ein Zeitmesser, der die Zeit je Frage und/oder für den ganzen Fragenkatalog misst. Diese vom Bewerber benötigte Zeit fließt dann auch in die Bewertung mit ein und kann sich negativ auswirken.

Daher ist es unabdingbar, sich parallel mit einer anderen Bewerbungsform darzustellen. Ansonsten ist die Grundlage jeder erfolgreichen Bewerbung, die Präsentation, nicht vorhanden. Der Bewerber wird auf Daten minimiert, wird in eine Norm gepresst und muss auf Fragen eingehen, die er besser umgangen hätte. Dieses Bild, das er durch diese Bewerbungsform abgibt, kann er durch die parallele Bewerbung mit einer anderen Bewerbungsform ausgleichen und verbessern. Da hier eine kürzere Bewerbungsform erwartet wird, bietet sich eine [ E-Mail-Bewerbung ] ohne Anhang und bei der 2. Form des digitalen Formulars evtl. eine mit Lebenslauf als Anlage an.

Ein Beispiel für die 2. Form des digitalen Formulares

ist  das Job.doc-Programm der HypoVereinsbank, das entweder direkt vom Internet heruntergeladen oder als CD von der Personalabteilung angefordert werden kann (www.hypovereinsbank.de
und dort innerhalb der Suchfunktion den Begriff "job.doc" eingeben)

(Das Programm jobdoc.exe kann auch hier ausgeführt (linke Maustaste) oder heruntergeladen (rechte Maustaste und dann "Ziel speichern unter..." anklicken (1,7 MB) werden)

Die Bewerbung über Jobbörsen

Die Dauer für das Ausfüllen der Lebensläufe bei den Jobbörsen  in den folgenden Beispielen wird mit ca. 30 Minuten angegeben. Das ist jedoch nur dann der Fall, wenn der Lebenslauf bereits  als Vorlage existiert und nur noch eingetippt zu werden braucht. Man sollte sich schon auf einige Stunden einstellen, bis man alle Informationen so zusammengestellt hat, dass diese Daten in die Formulare "hineinpassen". Tipp. Man rufe die Formularseiten nacheinander auf und drucke sie aus, um dann in Ruhe darüber entscheiden zu können, was man wo und wie ausfüllt. Das spart Online-Zeit. Man kann auch das Ausfüllen der Bewerbungsunterlagen unterbrechen, indem man die bereits ausgefüllten Seiten auf dem Server zwischenspeichert und zu einem späteren Zeitpunkt mit dem Ausfüllen fortfährt. Die Lebensläufe werden erst dann öffentlich auf dem Server zugänglich und für Außenstehende sichtbar, wenn der Bewerber die ausgefüllten Unterlagen explizit aktiviert. Vorher kann man sich über eine Layoutkontrollen noch einmal vom Aussehen des Lebenslaufes überzeugen, den man dann auch ausdrucken kann. Natürlich empfiehlt es sich diesen dann auch von Dritten gegenlesen zu lassen, um mögliche Flüchtigkeitsfehler zu beseitigen.

Das Beispiel "jobpilot.de"

http://www.jobpilot.de

Eingabe des Lebenslaufs

Bei jobpilot.de können mehrere Lebensläufe abgespeichert werden. Das hat den Vorteil, dass man für verschiedene Berufsschwerpunkte unterschiedliche Kompetenzprofile erstellen kann. Jeder Lebenslauf setzt sich aus fünf Unterpunkten zusammen, die zunächst einzeln ausgefüllt werden können.

Dabei handelt es sich um folgende Bereiche:

  • Grunddaten und Kurzbewerbungstext
  • Berufserfahrung
  • Derzeitige (letzte) Tätigkeit
  • Gewünschter Einsatzort
  • Ausbildung
  • Sprach- und EDV-Kenntnisse
  • Gewünschte Tätigkeit

Bei den Formulardaten handelt es sich vorwiegend um Kategorien, die man aus vordefinierten Listen auswählt. Einige Felder erlauben die freie Eingabe von Daten. Um zu überprüfen, wie der Lebenslauf hinterher von den Unternehmen gesehen wird, gibt es eine Layoutkontrolle, die den fertigen Lebenslauf anzeigt.

Bei der Eingabe der Daten für einen Lebenslauf sollte man beachten, dass man einen möglichst aussagekräftigen Titel für das Bewerbungsgesuch wählt, da Unternehmen bei der Bewerbersuche  zunächst nur den Titel des Gesuchs sehen. Erst nach Anklicken des Titels wird der gesamte Lebenslauf angezeigt. jobpilot empfiehlt darüber hinaus noch weitere Punkte bei der Bewerbung zu beachten:

  • Formulieren Sie einen knackigen Kurzbewerbungstext! Stellen Sie dabei Ihre Qualifikationen und Ihre Berufsziele dar.
  • Da Unternehmen oft nach Stichworten suchen, sollten Sie darauf achten, dass wichtige Schlüsselwörter in den Freitextfeldern, also z. B. im Titel oder im Kurzbewerbungstext, vorkommen.
  • Behandeln Sie Ihren Lebenslauf so sorgfältig wie eine klassische Bewerbung (Rechtschreibung, Stil, Anrede etc. - besonders beim Kurzbewerbungstext).

Das Bewerbungsverfahren bei jobpilot ist anonym, d.h. persönliche Daten werden nicht eingegeben. Jeder Teilnehmer erhält eine Chiffre-Nummer zugeteilt, unter der sein Lebenslauf erscheint. Wenn ein Unternehmen Interesse an einem Bewerber hat, so schickt sie ihm über diese Chiffre-Nummer eine Mitteilung. Über das Eintreffen einer Benachrichtigung wird der Bewerber von jobpilot.de per E-Mail benachrichtigt. Er hat dann die Möglichkeit sein persönliches Nachrichtenfach über jobpilot.de abzufragen und gegebenenfalls auf die Nachricht des Unternehmens zu antworten.

Datenbank abfragen

Die Datenbank bei jobpilot.de kann nach unterschiedlichen Kriterien abgefragt werden, um die Suche gezielter steuern zu können. Die Kriterien sind dabei unter anderem:

  • Art der Anstellung (z. B. freie Mitarbeit, Position mit Berufserfahrung...)
  • Berufsfelder (z.B. Aus-und Weiterbildung, Vertrieb/Verkauf, Technische Berufe,...)
  • Branche
  • Region in der gesucht wird
  • Nur Leitungsfunktionen ja/nein
  • Suchworte (Verknüpfung mit AND, OR, * für Wildcards
    z.B. Pharma* AND (Referent* OR Außendienst*))

Suchprofil abspeichern 

Statt die Kriterien immer wieder neu einzugeben, kann man  ein oder mehrere Suchprofile eingeben und unter verschiedenen Profilnamen abspeichern. Passende Anzeigen findet man dann in Zukunft auf einen Klick unter dem Suchprofilnamen. 

E-Mail Service

Wenn gewünscht, kann man sich die Ergebnisse aus den Suchabfragen  alle 3, 7 oder 14 Tage per Mail zusenden lassen.

Suche nach Unernehmen

Man kann bei jobpilot.de auch nach Angeboten von Unternehmen suchen und sich alle Stellenangebote eines bestimmten Unternehmens anzeigen lassen. Unter "Firmenprofile" findet man Links zu den Homepages oder speziellen Stelleneiten derjenigen Unternehmen, die bei jobpilot.de Stellenanzeigen aufgegeben haben 

 

Das Beispiel "monster.de"

http://www.monster.de

Eingabe des Lebenslaufs

Bei monster.de können bis zu fünf Lebensläufe erstellt werden, von denen aber jeweils nur ein Lebenslauf aktiv sein kann.  Ein Lebenslauf kann bis zu einem Jahr im Netz stehen bleiben, bevor er wieder verlängert werden muss. Folgende Kategorien stehen für den Lebenslauf zur Verfügung:
(Die mit * gekennzeichneten Felder sind Pflichteingaben. Werden jedoch Felder ausgefüllt, die keine Pflichteingaben sind, müssen u. U. bestimmte Unterpunkte als neue Pflichtfelder wiederum ausgefüllt werden )

  • Titel des Lebenslaufs* (Kurztitel und Feld mit Zielvorstellung des Kandidaten)

  • Informationen über den Kandidaten* (Persönliche Daten des Bewerbers, die aber anonym gehalten werden können. Der potentielle Arbeitgeber kann dann nur über anonyme E-Mails mit dem Bewerber Kontakt aufnehmen) 

  • Gewünschter Job (Angaben über Beschäftigungsverhältnis, Standort, Gehaltswunsch und Beschreibung des idealen Jobs)

  • Gewünschtes Unternehmen (Größe des Unternehmens, Kategorie und Beschreibung des idealen Unternehmens)

  • Gewünschter Standort* (Bereitschaft zu Wohnortwechsel und Angaben zu möglichen Standorten (auch Ausland))

  • Arbeitsstatus* (Angaben zur Arbeitserlaubnis bei verschiedenen Standorten)

  • Berufserfahrung (Chronologische Auflistung der Berufserfahrung)

  • Referenzen (Optionale Angaben zu Referenzen)

  • Ausbildung (Chronologische Auflistung der Schul- und Ausbildungsabschlüsse)

  • Mitgliedschaften (Optionale Angabe über Mitgliedschaften und Funktionen)

  • Fähigkeiten (Angabe berufsspezifischer Fähigkeiten mit Fähigkeit/Level und Praxis in Jahren)

  • Zusätzliche Informationen (Freie Eingabe weiterer Informationen)

Stellensuche

Bei der "Jobsuche" können bis zu fünf Suchprofile (Assistenten) abgespeichert werden. Die Suchprofile erlauben eine Auswahl nach Bundesland, Branche und zusätzlich nach Suchbegriffen. Bei den Suchbegriffen sind nur UND- oder ODER- Verknüpfungen zulässig, Wildcards (Platzhalter) sind nicht möglich.

E-Mail Service

Ähnlich wie bei jobpilot.de kann man sich die Ergebnisse der automatischen Stellensuche durch die Assistenten zusenden lassen. Die Intervalle zu denen die E-Mail Benachrichtigungen erfolgen, können zwischen täglich und bis zu alle 4 Wochen gewählt werden.

 

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